Wo ist was los in OL?

Wer möchte, dass eine Veranstaltung hier veröffentlicht wird, kann sich gern an uns wenden. Kurze Mail genügt. Die "Packungsbeilage" hilft klären, was zu missionOL passt.  

 

Interesse, mitzumachen?

Wir suchen weiter Leute, die Lust haben, Fragen und Themen des Glaubens in kreative Formen oder Veranstaltungen zu bringen. Einfach bei uns melden. Alles ist möglich!

 

"Hoffnung pflanzen"

Alle Oldenburger und Oldenburgerinnen (Institutionen oder Einzelpersonen) konnten bei uns Hoffnung bestellen. Wer sich gemeldet hat, in dessen Garten wurden im Herbst/Winter 2018 Narzissenzwiebeln gepflanzt in Form von Buchstaben. Jetzt im Frühjahr 2019 soll die Hoffnung ihre ganze Pracht entfalten. Auf Friedhöfen, vor Kirchen, in Gärten und auf Spielplätzen.

Fotos, Erfahrungen, Anekdoten veröffentlichen wir auf dieser Seite. Vielleicht schicken Sie uns ihren schönsten Hoffnungs-Text, Ihre schönste Erfahrung oder auch Ihre kniffligste Frage...


Tagebuchrückblick "Hoffnung pflanzen"

Wer nicht zurück schauen will, sondern nach vorn und sehen will, was kam denn heraus, wird hier fündig. Die ständig ergänzte Bildersammlung der Hoffnung, die mittlerweile in Oldenburg blüht...

 

OL 7.12. Wir feiern im Rahmen einer kleinen Kaffeetafel den Abschluss unserer diesjährigen Pflanzaktion. Es sind genau 30 Schriftzüge geworden. Klingt für die Größe der Stadt gar nicht so viel. Aber es waren 4500 Löcher zu bohren und zu befüllen. Dabei gab es viele schöne Begegnungen und Erfahrungen. Einige findet man unten. Aber da war auch das Spontangebet im Hochheider Weg, der tolle Austausch mit Wohnungslosen auf dem Gertrudenfriedhof, der ausgelassene Stehkaffee bei St. Johannes. Es hat Spaß gemacht. Danke allen, die sich auf die ein oder andere Weise beteiligt haben. Wir sind sehr gespannt auf die Frucht und machen gern in 2019 weiter!

OL, 30.10. Mit acht Schülerinnen der Cäcilienschule pflanzen wir Hoffnung. Zusammen mit fast 20 Kindern der Kita in Bloherfelde. Das war ein fröhliches Chaos. Anschließend sieht es so aus.

Ob wirklich in jedes Loch eine Zwiebel kam? Und ob die Wurzeln unten und der Keim oben?? Wer weiß das schon. Wir haben uns alle Mühe gegeben. Für alles Weitere sind wir nicht mehr zuständig. 

 

 

OL, 19.10. Die Pflanzaktion entwickelt sich zu einer Art Straßenfest. Kaffee und frischer Kuchen stehen bereit. Ungeduldige Männer, einige Kinder und Schaulustige. Als der Hoffnungsschriftzug gesetzt ist, sagt einer: In der Bibel heißt es doch "Glaube, Liebe und Hoffnung" und er weist auf zwei weitere Grünflächen hin.

Es wird diskutiert. Der anwesende Moslem sagt, dass er die Hoffnung und die Liebe auf jeden Fall voll mit teilen kann. Sein Votum gibt den Ausschlag. Die Liebe wird noch gesetzt. Der Glaube könne ja ggfs. im nächsten Jahr folgen... 

OL, 5.10. Wir haben schon zwei Hoffnungsfelder in über 10 Meter Breite auf dem Friedhof in Bümmerstede gesetzt. Etwas erschöpft sinken wir auf einer Bank nieder. Bevor es weitergeht, wollen wir ein Foto von der Gruppe machen. Merken dabei, unser Arm ist für ein Selfie zu kurz. Ein Mann radelt vorbei. Ich frage ihn: Würden sie uns fotografieren? Er willigt ein und guckt anschließend fragend. Ich erkläre die Aktion. Als ich merke, er hat Zeit und fühlt sich angesprochen, lade ich ihn ein, mit uns zu pflanzen. Er erzählt: Ich habe gerade meine Mutter besucht, die hier liegt. Vor zwei Monaten ist auch mein Bruder gestorben. Nun bin ich ganz allein. 

Ich muss schlucken. Spüre Hilflosigkeit. Aber mein Gegenüber greift entschlossen zu den Narzissenzwiebeln, holt weitere Erde und fragt, ob er noch gießen soll. Am Ende strahlt er über das ganze Gesicht. Will wissen, wann wir wieder pflanzen. Das hier wird zu seinem ganz persönlichen Hoffnungsfeld. (Ich hab sein Gesicht unkenntlich gemacht, aber die fröhlichen Mundwinkel kann man erkennen, oder?)

OL, 28.9. Wir nehmen unsere erste Pflanzung vor. Am technischen Rathaus, Industriestraße. Frau Toben (rechts unten) vom Grünflächenamt bekommt stellvertretend für ihr Dezernat ein Büchlein überreicht. "Typisch" vom Verlag Andere Zeiten. Geschichten zum Schmunzeln und Weiterdenken. 

Alle, die bei uns die Hoffnung bestellen, bekommen dieses Buch geschenkt.

Es hat Spaß gemacht. Wir hatten Lust auf mehr! Deshalb ging es dann auch gleich weiter zur Friedenskirche...

 

Weitere Angebote in unserer Stadt

(Natürlich ist das nur eine kleine Auswahl und beispielhaft zu verstehen. Es gibt viel mehr. Wir veröffentlichen es gerne hier. Melden Sie sich bei uns.)

 

 

Abendstille:  Jeden Freitag um 18 Uhr in der Martin-Luther-Kirche an der Eupener Str. 4: Zum Wochenende ein Innehalten mit kurzen Texten, Stille und Liedersingen.

 

"66 Minuten - mehr als nur Musik". In der Kreuzkirche, Eichenstraße 15, finden monatliche Konzerte statt. In der Regel am letzten Freitag des Monats um 20 Uhr. Das Konzept: Ein hochwertiges musikalisches Angebot. Anschließend Begegnung im Café bei Wasser, Wein und Snacks. Aktuelle Infos jeweils hier.