„Hoffnung“

 

In Form von Narzissenzwiebeln haben Gruppen von Freiwilligen im Herbst 2018 an verschiedenen Stellen der Stadt Oldenburg dieses Wort gesetzt.

Es hat im Frühjahr seine ganze Pracht entfaltet.

 

Wir spüren, die Hoffnung ist bedroht. Der Klimawandel, die Flüchtlingsströme, erstarkender Nationalismus, all das und noch viel mehr wirft Fragen auf. Wo gibt es Antworten?

 

Die Initiative „Hoffnung pflanzen“ hat entschieden, wir finden uns nicht ab. Wir wollen Zeichen setzen. Vielleicht wird daraus einmal mehr als das Setzen von hoffnungsvollen Schriftzügen. Aber zunächst ist uns dieses Symbol wichtig.

 

Die meisten von uns finden Hoffnung im christlichen Glauben. Wir erleben den Frühling als einen liebevollen Gruß des Schöpfers, nicht aufzugeben. In den dunklen, kurzen Tagen des Winters kann man sich kaum den Sommer vorstellen. Und doch zeigen sich dann zaghaft und immer unübersehbarer die Zeichen des Frühlings und des neuen Lebens.

 

In der Bibel erklärt Gott feierlich: Niemals, so lange die Erde besteht, werden Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht aufhören. (1. Mose 8,22)

 

Haben Sie Lust, uns zu antworten? Haben Sie ein Foto, ein Zitat, einen Kommentar?

 

Wir belohnen Ihre Zuschrift mit einem kleinen, aber sehr wertigen Buch. „Typisch! – Kleine Geschichten für andere Zeiten“.

 

Schreiben sie einfach an: hoffnung-pflanzen@ewe.net

 

Tagebuch der Reaktionen

Am technischen Rathaus hat man die blühende Hoffnung mittlerweile täglich vor Augen...

(Gibt Schlimmeres;-) 

 

Ein herzlicher Dank an Frau Alpers, die uns dieses Foto geschickt hat.

 

 

Im Rahel-Varnhagen-Weg wurde man kreativ. In einem kleinen Straßenfest haben Nachbarn wie geplant den Schriftzug gesetzt. Aber da war doch noch ein weiterer Grünstreifen... Und die Hoffnung steht in der Bibel doch nicht isoliert... Und Zwiebeln gab es auch genug. So wurde kurz entschlossen weitergemacht und noch ein zweiter Begriff angepflanzt. Hier das Ergebnis.

Mit einem herzlichen Gruß an die kreative Straßengemeinschaft und dem Wunsch, dass bei Ihnen Hoffnung und Liebe wachsen!

 


 

Die Hoffnung hat es nicht immer leicht. Das sieht man auch unseren Feldern hier und da an. Die Witterung, aber auch manche "Altlasten" behindern sie. Und doch blühen sich die Osterglocken durch all das hindurch. Eine Leistung. Danke an Reinhard Eickhorst, der uns diese Panoramaaufnahmen geschickt hat!